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Ihr soziales Leben nach der Stomaoperation

Vielleicht machen Sie sich Sorgen darüber, ob Sie nach Ihrer Stomaoperation weiterhin am sozialen Leben teilhaben können. Diese Sorgen sind völlig menschlich, vielleicht helfen Ihnen die nachstehenden Tipps bei der Planung Ihrer Aktivitäten.

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Erfahren Sie, wie Sie Ihre sozialen Kontakte nach der Stomaoperation pflegen können.

In den Tagen und Wochen unmittelbar nach Ihrem Eingriff werden Sie sich bestimmt fragen, wie andere Personen auf Ihr neues Stoma reagieren werden. Auch Sie sind vielleicht erschrocken als Sie das Stoma zum ersten Mal gesehen haben. Nun vermuten Sie, dass Ihr Umfeld genauso reagieren könnte.

Oft sind solche Sorgen unbegründet. Das Geheimnis im sozialen Miteinander sind ein ehrliches Hinterfragen Ihrer Sorgen. Sie fragen sich, wie Stomaträger in der Gesellschaft wahrgenommen werden und denken Sie über eine Strategie nach, wenn Sie anderen Menschen über Ihre Operation berichten.

Sorgen bezüglich der sozialen Kontakte

Nach Ihrer Operation haben Sie womöglich Befürchtungen, Ihr Stoma könnte Sie im Umgang mit anderen Menschen beeinträchtigen. Für diese Befürchtung kann es mehrere Gründe geben. Vielleicht machen Sie sich Sorgen über mögliche Gerüche, was normalerweise kein Problem ist. Wenn Ihre Basisplatte sicher rund um Ihr Stoma befestigt ist, sollten Sie keinerlei Probleme mit Gerüchen haben. Falls Sie jedoch das Gefühl haben, dass ein Geruch wahrzunehmen ist, besprechen Sie das bitte mit Ihrer Stomapflegekraft.

Direkt nach der Stomaoperation haben Sie vielleicht den Eindruck, dass Ihre Stomaversorgung deutlich am Körper wahrnehmbar ist und dass Sie deshalb in der Öffentlichkeit „angestarrt“ werden. Doch in Wirklichkeit nehmen andere Menschen meist gar nicht wahr, dass Sie einen Beutel unter Ihrer Kleidung tragen. Falls Sie das Gefühl haben, dass der Beutel sichtbar ist, sollten Sie mit Ihrer Stomapflegekraft reden, möglicherweise könnte übermäßige Blähungen die Ursache davon sein.

Planung für soziale Kontakte

In Ihrem sozialen Umfeld gibt es Menschen, die Ihnen nahestehen und die alles über Ihre Krankheit, Ihre Operation und Ihre Genesung wissen. Andere wissen zwar nicht über die Einzelheiten Bescheid, aber ihnen ist aufgefallen, dass man Sie schon lange nicht mehr am Arbeitsplatz, bei Veranstaltungen oder an anderen gewohnten Orten getroffen hat. Einige Menschen werden neugierig sein; andere sind wirklich besorgt und auch interessiert. Auf jeden Fall erwartet Ihr Umfeld, dass Sie in irgendeiner Weise reagieren. Das kann Sorgen und Angst auslösen.

Entscheiden Sie für sich selbst, wie Sie mit den Ihnen nahestehenden Personen, mit Bekannten und mit neuen Bekanntschaften über sich selbst reden möchten.

Hier geben wir Ihnen ein paar Ratschläge, die für Sie nützlich sein könnten:

  • Mache Sie sich klar, dass Sie nicht allen alles mitteilen müssen.
  • Sie entscheiden, wie viel Sie mitteilen und wem sie es mitteilen.
  • Mit den Menschen, die Ihnen am nächsten stehen, sollten Sie ganz offen umgehen, denn diese kennen wahrscheinlich schon die Einzelheiten Ihrer Stomaoperation.
  • Bei den Menschen, die Ihnen nicht nahestehen, sollten Sie für sich selbst entscheiden, was Sie mitteilen möchten – und ob Sie überhaupt etwas mitteilen möchten.

Vergessen Sie nicht: Sie haben die Kontrolle in jeder Situation im Umgang mit Ihrem sozialen Umfeld. Sie können entscheiden, wie viel Sie von sich preisgeben möchten. Schon diese Tatsache hilft vielleicht, Ihren Stress etwas abzubauen, damit Sie selbstbewusst und entspannt mit Ihrer Situation umgehen können.