Selbstvertrauen gewinnen für ein erfülltes Leben nach einer Stoma-Operation
Sapuran erhielt die Diagnose Darmkrebs und traf die mutige Entscheidung, sich für ein dauerhaftes Stoma zu entscheiden. Dank seiner Entschlossenheit und der Unterstützung durch Familie, Arbeitsplatz und einer lokalen Selbsthilfegruppe fand er Schritt für Schritt zurück ins Leben – und zu den Aktivitäten, die ihm am Herzen liegen.
Lesen Sie Sapurans inspirierende Geschichte und erfahren Sie, wie ein Leben nach einer Stoma-Operation erfüllt, glücklich und selbstbestimmt sein kann.
Anfang 2023 fiel Sapuran, der im Vereinigten Königreich lebt, auf, dass er deutlich häufiger zur Toilette musste. Gleichzeitig ließ ihn das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmte. Auf Anraten seiner Kinder suchte Sapuran ärztlichen Rat und unterzog sich daraufhin Tests und Untersuchungen, die die Diagnose bestätigten.
Mit dem festen Ziel, gut vorbereitet in die Operation zu gehen, trainierte er drei Wochen lang täglich, baute gezielt Kraft auf und nahm an Gewicht zu, um seinen Körper bestmöglich darauf einzustellen.
Eine Entscheidung treffen: temporäres oder dauerhaftes Stoma
Dann kam das schwerste Gespräch. Der Chirurg erklärte Sapuran, dass er zwei Möglichkeiten habe: temporäres oder dauerhaftes Stoma. Nach einem langen Gespräch traf Sapuran eine mutige Entscheidung. Er entschied sich bewusst für ein dauerhaftes Stoma, da es dem Chirurgen mehr Sicherheit gab, den Krebs vollständig zu entfernen und zugleich das Risiko eines Rückfalls zu reduzieren. „Ein Eingriff, kürzere Wartezeiten und ein schnellerer Weg zurück zur Genesung“, erklärt Sapuran. Die Entscheidung war geprägt von klarem Pragmatismus – und dem Mut, diesen Weg zu gehen.
Die Operation war erfolgreich – anschließend ging Sapuran seinen Weg der Genesung entschlossen und zuversichtlich weiter. Er befolgte die Anweisungen seines medizinischen Teams nach dem Eingriff sehr genau, vermied sechs Monate lang schweres Heben und gab seinem Körper die Zeit, die er zur Heilung brauchte. Auch sein Arbeitgeber unterstützte ihn sehr: Man sprach ihm Mut zu, ermöglichte ihm das Arbeiten von zu Hause aus und ließ ihm die Freiheit, erst dann ins Büro zurückzukehren, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen war. Man sagte einfach zu mir: "Mach das, was du tun musst, und komm zurück, wenn du bereit bist”, erzählt Sapuran. “Das hat mir sehr viel bedeutet."
Nach vorne schauen anstatt zurück
Vor und nach der Stoma‑Operation gingen Sapuran verständlicherweise viele Gedanken durch den Kopf. „Am Anfang stand der Schock. Ich habe mich gefragt: Warum ich? – Was habe ich falsch gemacht?“, erzählt er ehrlich. „Doch ich habe mich nicht lange mit diesen Gedanken beschäftigt. Ich habe die Situation akzeptiert. Es ist, wie es ist. Man muss weitermachen.“
Anstatt sich zurückzuziehen, entschied sich Sapuran bewusst dafür, selbstbewusst zu bleiben und seine neue Lebenssituation anzunehmen. Er nahm sich jeden Rat seiner behandelnden Ärzte sorgfältig zu Herzen – ihre Unterstützung half ihm, wieder gut im Alltag anzukommen und optimistisch zu bleiben. Durch eine Pflegekraft erfuhr er von Inside Out, einer internationalen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Stoma und ihre Familien aus dem Vereinigten Königreich. Dort fand er Verbundenheit und Verständnis. “Mit Menschen zu sprechen, die dasselbe erlebt haben, ist etwas ganz anderes, – sie verstehen es wirklich,” sagt Sapuran. “Die Familie kümmert sich natürlich, aber manchmal vergisst sie es. In der Selbsthilfegruppe wird man nie vergessen.“
Zurück zu einem erfüllten und aktiven Leben
Mit zunehmender körperlicher Stärke kamen auch seine Hobbies wieder zurück. Er widmete sich wieder der Gartenarbeit, pflegte Feigenbäume und verschenkte Stecklinge an seine Familie. Auch das Reisen nahm er wieder auf – zunächst nach Griechenland, dann in die Türkei – wo er Spaziergänge, das Schwimmen und die Sonne genoss. Auch Musik spielte in Sapurans Genesung eine wichtige Rolle. Er begann wieder, Reggae-Konzerte zu besuchen, und seine Liebe zur Musik der 70er Jahre zeigt sich deutlich in seiner Schallplattensammlung.
Sapuran arbeitet jetzt wieder Vollzeit. Außerhalb seiner täglichen Routine engagiert er sich aktiv in seiner Gemeinde. Am Wochenende findet man ihn bei Smokey Friday’s Exclusive, einem jamaikanischen Restaurant vor Ort, wo er mit Begeisterung Menschen empfängt und gutes Essen, Musik und Gespräche zu einer besonderen Atmosphäre verbindet. Es ist zu einem Ort geworden, an dem er seine Energie und Lebensfreude zeigen kann und an dem Menschen sich ihm ganz selbstverständlich öffnen.
Sapuran nimmt sich immer Zeit für Gespräche mit Menschen, die lernen wollen, ihr Leben nach einer Stoma‑Operation neu zu gestalten. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll ein Gespräch mit jemandem sein kann, der wirklich versteht, was man durchlebt. Deshalb bietet er allen, die Unterstützung suchen, offen seine Hilfe an – bei einem persönlichen Treffen oder in einem ruhigen, stärkenden Gespräch.
Fokus auf einer gesunden peristomalen Haut
Heute lebt Sapuran sein Leben in vollen Zügen. Das Stoma? Es ist einfach ein Teil von ihm geworden. Doch seiner Pflege widmet er besondere Aufmerksamkeit. “Ich kümmere mich zuerst um mein Stoma, das kommt vor allem anderen,” sagt er. “Wenn ich die Haut rund um mein Stoma gesund halte, ergibt sich alles andere fast von selbst, und ich kann alles tun, was ich früher auch getan habe.” Sapuran verwendet einen schwarzen Dansac NovaLife TRE(TM)™ Beutel. Dieser verfügt über eine Hautschutzplatte, die dazu beitragen soll, Unterwanderungen zu vermeiden und die Haut rund um das Stoma auf natürliche Weise gesund zu halten.
Sapurans Tipps zur Selbstfürsorge für Menschen mit Stoma
Sapuran wünscht sich, dass Menschen, die vor einer Stoma‑Operation stehen, aus seinen Erfahrungen Kraft und Orientierung schöpfen können. Um andere zu unterstützen, hat er einige hilfreiche Tipps zusammengestellt:
- Gehen Sie Ihre Genesung in Ihrem eigenen Tempo an.
- Lassen Sie sich Treffen mit Selbsthilfegruppen nicht entgehen – sie sind eine große Hilfe.
- Finden Sie Freude in den kleinen Dingen, etwa im Gärtnern, in der Musik oder auf Reisen
- Geben Sie der Haut rund um Ihr Stoma besondere Aufmerksamkeit – sie ist die Basis für Ihr Wohlbefinden.
- Nehmen Sie Hilfe an, aber vertrauen Sie auch auf sich selbst
Sapurans Weg war herausfordernd, aber geprägt von Akzeptanz und innerer Stärke. Und in all dem fand er seinen eigenen Rhythmus wieder – ein Tempo, das zu ihm passt und ihm Kraft gibt. „Wenn Ihnen eine Stoma-Operation bevorsteht, denken Sie daran: das Leben geht weiter“, sagt er. „Es verändert sich – aber es kann weiterhin erfüllt und voller Freude sein. Ich bin der lebende Beweis dafür.“
Die vorliegenden Meinungen beziehen sich auf die abgebildeten Testimonials. Dieses Testimonial erhielt von Dansac eine entsprechende Vergütung. Diese Meinungen sind repräsentativ für deren Erfahrungen, aber einzigartig und individuell für jede/n AnwenderIn.